Nutzen

Welche Auswirkungen hat das Projekt auf die tägliche Arbeit von professionell Helfenden?

Das Kindernetzwerk Industrieviertel bietet einen Rahmen für effiziente Vernetzung auf mehreren Ebenen. In regionalen Netzwerken wird mehr Verständnis über die Grenzen und Möglichkeiten anderer Institutionen erworben, sodass effizienter geholfen werden kann. In einer neuen Kommunikationsebene zwischen Helfenden an der Basis und VertreterInnen des Landes Niederösterreich entsteht mit einer neuen Plattform ein dynamischer Austausch über aktuelle Bedürfnisse in beide Richtungen. Des Weiteren sorgen Projekte, welche meist aufgrund von schwierigen Problemen in der interinstitutionellen Zusammenarbeit entstehen, für eine anhaltende Professionalisierung und zielgerichtete Hilfe. Gemeinsam mit der jährlich stattfindenden Netzwerktagung wirkt das Kindernetzwerk identitätsstiftend und schafft ein Bewusstsein für Überregionalität. Das Kindernetzwerk Industrieviertel setzt mit seinem Projekt Empfehlungen der WHO, der aktuellen Forschungsergebnisse und des Bundesministeriums für Gesundheit um.

 

Ausgewählte Quellen

Braun, G.E., Gröbner, M., Seitz, R., (2008). Evaluation vernetzter Strukturen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in Gesundheitsökonomischen Qualmanagement 2008; 13:358-364 Thieme Vlg.

Bundesministerium für Gesundheit (2012). Psychosoziale Planungs- und Versorgungskonzepte für Kinder und Jugendliche im internationalen Vergleich. Wissenschaftlicher Ergebnisbericht. http://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/0/0/4/CH1071/CMS1404810183713/psychosoziale_planungs-_und_versorgungskonzepte_fuer_kinder_und_jugendliche_null_pdf.pdf (09.01.2017)

Darius, Sonja; Hellwig, Ingolf (2004). Zur Kooperation von Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie. Befunde und Empfehlungen aus einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Rheinland Pfalz. In: Handbuch Jugendhilfe - Jugendpsychiatrie Interdisziplinäre Kooperation. Hrsg. v. J. Fegert/C. Schrapper. Weinheim/München: Juventa Verlag, 505-516

Fliedl, R. (2003). Planung und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie (in Österreich). In: Tatzer E., Krisch K., Fliedl R., (Hrsg). Kinder- und Jugendliche in psychosozialer Not. Ein Praxishandbuch zur Situation der stationären Betreuung. Wien: Krammer Verlag.

Henschel, A., Krüger, R., Schmitt C., Stange W. (Hrsg). Jugendhilfe und Schule Handbuch für eine gelingende Kooperation. 2.Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Jungmann, J. (2002). Verbesserung der sozialpsychiatrischen Versorgung für Kinder und Jugendliche durch Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendamt, Gesundheitsamt, Sozialamt und Bildungswesen. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung und externen Koordination des Modellprojektes des Landes Sachsen-Anhalt.

Schneider, K., Henze, B., Dörner T., Schmidt MH. (2004). Pro Ko. Professionalisierung von Kooperation zwischen Hilfen zur Erziehung und Schulen für Erziehungshilfe. Abschlussbericht. Landschaftsverband Rheinland: Hausdruckerei.

Tatzer, E. (2003). Kinder und ihre Helfer – wer braucht wen? Wie Versorgungseinrichtungen, Verwaltung und Politik schwierige Kinder und Jugendliche durch Kompetenzwirrwarr gefährden. In: Waldhauser, F., Jürgenssen, O., Püspök R., Tatzer E. (Hrsg): Weggelegt – Kinder ohne Medizin? Wien: Czernin Verlag.

Waldhauser, F., Jürgenssen, O., Püspök, R., Tatzer, E. (2003). Weggelegt. Kinder ohne Medizin. Wien: Czernin Verlag.

WHO (2005). WHO Child and adolescent mental health policies and plans. geneva