Projektorganisation

 „Vernetzungsprojekt Industrieviertel“

Laufzeit: 2010 - 2016
Projektverantwortliche: Landsteiner Gesellschaft, Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Kindheitsforschung, Projektleiter: Prim. Dr. Rainer Fliedl
Projektinhalt: Vernetzung von Einrichtungen des Industrieviertels, die mit Kindern und Jugendlichen mit psychosozialen Schwierigkeiten arbeiten
Beteiligte: Vertreter der öffentlichen und privaten Institutionen der drei großen Bereiche:  Gesundheit – Kinder- und Jugendhilfe – Bildung
Zielgruppe: rd. 4000 Kinder und Jugendliche/ihre Familien mit psychosozialen Schwierigkeiten im Industrieviertel

Bisher erreichte Meilensteine im Vernetzungsprozess:

  • Zielorientierungsprozess erfolgreich abgeschlossen, es gibt ein Commitment auf allen drei Ebenen (Leitziel-Mittlerziel-Handlungsziel),
  • Vernetzungstreffen erstmals unter aktiver Beteiligung durch  Plattformmitglieder (sowohl Idee als auch Umsetzung),
  • In allen politischen Bezirken KoordinatorInnen identifiziert und Netzwerkentwicklung gestartet, regelmäßige Treffen finden statt,
  • Selbstorganisation der überregionalen Plattform durch Vereinbarungen zur Funktion der Plattform.

Ergebnisse: „Das Netzwerk steht“-
Abgesichert durch die Befragungen der großen Netzwerk-Tagung (inkl. SWOT-Analyse) im Jänner 2011 und den Ergebnissen einer Umfrage bei den Plattformmitgliedern vom Treffen im Juni 2011 (prozessbegleitende Feedbackrunden) sind die Funktionen und Arbeitsebenen und Arbeitsweisen geklärt. Es wurde mit dem Aufbau von Teilprojekten auf der Handlungsebene begonnen.
Erfolgsfaktoren: partizipative Herangehensweise, Qualifikation des Projektteams, Dokumentation und Kommunikation
Besonderheiten: Vorerfahrungen eines relevanten Modellprojekts, die Übertragbarkeit für andere Netzwerk-Entwicklungen wurde im wissenschaftlichen Vergleich mit anderen Projekten, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen, untersucht, diskutiert und anschließend entscheidende Prozessparameter benannt (sieben Eckpfeiler der Netzwerkentwicklung).
Die verwendeten Tools für den Zielerreichungsprozess waren u.a.  Moderation, Organisation und Projektmanagement.

Ausblick: Stabilisierung der Netzwerke in den Bezirken und somit effizientere Arbeit mit den Kindern/ Jugendlichen und ihren Eltern.